KÜNDIGUNGSSCHUTZKLAGE: FRIST & ABLAUF Nehmen Sie Ihren Kündigungsschutz in Anspruch.

Ob eine Kündigung gerechtfertigt und wirksam ist, beurteilen Arbeitgeber und Arbeitnehmer häufig sehr unterschiedlich. Wenn Sie mit Ihrer Kündigung nicht einverstanden sind, sollten Sie unbedingt von Ihrem Recht Gebrauch machen und eine Klage einreichen bzw. deren Erfolgsaussichten prüfen lassen.

Hier finden Sie Informationen über die Fristen und den Ablauf einer Kündigungsschutzklage.

FRISTEN BEI EINER KÜNDIGUNGSSCHUTZKLAGE:

Sie müssen Ihre Klage innerhalb von 3 Wochen beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen! Verpassen Sie diese Frist, ist die Kündigung wirksam. Auch aus einer eigentlich unwirksamen wird dann eine rechtsgültige Kündigung.

Die Frist beginnt an dem Tag, an dem Ihnen die Kündigung zugestellt wurde. Bei Zustellung per Post gilt der Zeitpunkt des Einwurfs in Ihren Briefkasten. Ihre Klagefrist endet am entsprechenden Datum um 24 Uhr. Fällt der Termin auf ein Wochenende, gilt der nächste Werktag.

Ihre Kündigungsschutzklage kann nachträglich zugelassen werden, wenn schwerwiegende Gründe für die Verzögerung verantwortlich sind, z.B. eine Krankheit. Hier gilt eine weitere Frist: Sie haben nach dem Wegfall des Hinderungsgrundes 2 Wochen Zeit für Ihre Klage.

Ablauf einer Kündigungsschutzklage mit Schulz & Partner

Schritt 1 – Formular

Sie füllen das Formular für die Erstberatung vollständig aus.

Schritt 2 – Kostenlose Erstberatung

Unsere Experten für Arbeitsrecht melden sich umgehend telefonisch bei Ihnen – kostenlos und unverbindlich. Sie informieren uns über die Details Ihrer Kündigung. Wir schätzen die Situation juristisch ein und beraten Sie zum weiteren Ablauf.

Schritt 3 – Dokumente

Sie lassen uns alle Dokumente zukommen, die im Zusammenhang mit Ihrer Kündigung wichtig sind – insbesondere natürlich das Kündigungsschreiben.

Schritt 4 – Kündigungsschutzklage

Wir bearbeiten Ihre Kündigungsschutzklage und reichen diese fristgerecht beim zuständigen Arbeitsgericht ein. Das Gericht bestimmt dann einen Termin für die Güteverhandlung.

Schritt 5 – Güteverhandlung

Die Güteverhandlung findet meist 2 bis 6 Wochen nach Einreichung der Klage statt. Hier ist eine gütliche Einigung das Ziel. In Ihrem Fall ist das höchstwahrscheinlich die Weiterbeschäftigung, eine maximale Abfindung oder/und das bestmögliche Arbeitszeugnis.

Schritt 6 – Kammertermin

Kommt es beim Gütetermin zu keiner Einigung, wird eine mündliche Verhandlung anberaumt. Im Kreise eines Berufsrichters und zwei ehrenamtlicher Richter wird wiederum versucht, eine Einigung zu erzielen, z.B. durch einen Vergleich.

Schritt 7 – Gerichtsprozess & Urteil

Scheitert auch der Kammertermin, nimmt der Prozess seinen Lauf. Eventuell werden Sachverständige gehört und Zeugen geladen. Der Richter verkündet am Ende des Verfahrens sein Urteil.

KOSTENLOSE ERSTBERATUNG

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Bitte füllen Sie alle Formularfelder aus.



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